Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 343/2019 Magdeburg, den 14. Juni 2019

Ergänzung: Verstärkte Polizeipräsenz im Innenstadtbereich

Die sichtbar erhöhte Polizeipräsenz in den Schwerpunktbereichen des Hasselbachplatzes, der Ernst-Reuter-Allee/ Breiter Weg/ Goldschmiedebrücke, des Willy-Brandt-Platz sowie des Strubeparkes führte auch in den vergangenen Wochen zu diversen polizeilichen Feststellungen und entsprechender Fertigung von Strafanzeigen.

Ziel der erhöhten Polizeipräsenz ist es nach wie vor, Straftaten der Straßen- sowie Betäubungsmittelkriminalität konsequent zu bekämpfen.

So wurden seit Mitte Mai insgesamt 350 Identitätsfeststellungen und 373 Durchsuchungen von Personen und/oder Gegenständen durch Polizeibeamte des Polizeireviers, des Zentralen Einsatzdienstes und der Landesbereitschaftspolizei durchgeführt. Gegen 114 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen und insgesamt 75 Strafanzeigen aufgenommen. Die Strafanzeigen resultierten größtenteils aus diversen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Jedoch mussten auch unter anderem vereinzelte Körperverletzungsdelikte sowie Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz geahndet und entsprechend zur Anzeige gebracht werden.

Polizeimeldung Nr. 295 / 17.05.2019

Verstärkte Polizeipräsenz im Innenstadtbereich

Das Polizeirevier Magdeburg hat seit geraumer Zeit die sichtbare Präsenz der polizeilichen Einsatzkräfte im Innenstadtbereich deutlich verstärkt.

Damit reagiert das Polizeirevier, mit Unterstützung von Beamten der PI Magdeburg und der Landesbereitschaftspolizei, auf die in der letzten Zeit in den Schwerpunktbereichen Hasselbachplatz, Ernst-Reuter-Allee/Breiter Weg/Goldschmiedebrücke, Willy-Brandt-Platz und im Bereich des Strubeparkes festgestellte Straftatenhäufung.

Ziel ist es, mit erhöhter polizeilicher Präsenz, Straftaten der Straßen- sowie Betäubungsmittelkriminalität konsequent zu bekämpfen.

Allein im Verlauf der Woche seit letztem Freitag wurden 102 Identitätsfeststellungen durchgeführt und 94 Personen durchsucht. Gegen 24 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden 4 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 2 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie 8 weitere Verstöße, u.a. wegen Körperverletzungsdelikten, geahndet und entsprechende Anzeigen gegen die Tatverdächtigen erstattet. Des Weiteren konnten in Erddepots im Innenstadtbereich mehrere Konsumeinheiten Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Dass diese polizeilichen Maßnahmen im genannten Bereich notwendig und begründet sind, zeigte sich erst am gestrigen Donnerstag gegen 17:40 Uhr, als ein 22-jähriger Mann aus Guinea-Bissau von zwei Männern, mit augenscheinlich arabischem Phänotypus, mittels Reizgas ins Gesicht gesprüht wurde. Die Polizei führte umgehend Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern durch, welche bislang erfolglos verliefen. Hierzu wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Polizei wird die intensiven Kontrollen in den nächsten Tagen fortsetzen.

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