DU: Buschhausen/Neumühl: Autofahrerin flüchtet vor Polizei

Weil eine Oberhausenerin (24) am Donnerstag (7. November, 9:50 Uhr) im Oberhausener Stadtteil Buschhausen mit einem grauen C-Klasse Mercedes verbotswidrig von der Thüringer Straße in die Lehmbachstraße einbog, stellte eine Streifenwagenbesatzung der Wache Sterkrade sie zur Rede. Weil sie weder Führer- noch Fahrzeugschein dabei hatte, händigte die nervös wirkende Frau den Polizisten ihren Personalausweis aus. Als ein Beamter die 24-Jährige wegen des Verdachts des Drogenkonsums aufforderte auszusteigen, gab sie Vollgas. Die anschließende Verfolgungsfahrt, an der sich mehrere Streifenwagen der Oberhausener und Duisburger Polizei beteiligten, erstreckte sich letztendlich bis auf den Duisburger Stadtteil Neumühl. Als die Flüchtige auf der Theodor-Heuss-Straße abrupt wendete, kollidierte sie fast mit einem Streifenwagen, der ihr im letzten Moment noch ausweichen konnte. Auf der Hagelkreuzstraße, unterhalb einer Autobahnbrücke, verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren Mercedes und kollidierte mit einer Straßenlaterne, die über 30 Meter weit geschleudert wurde und unmittelbar neben einem Radfahrer auf dem Boden landete. Der Mercedes war durch den Zusammenstoß so stark beschädigt, dass die Flucht der Crashpilotin ein unfreiwilliges Ende nahm. Glück im Unglück: Trotz ihrer halsbrecherischen und rücksichtslosen Fahrweise wurde niemand verletzt. Die Einsatzkräfte brachten die Tatverdächtige zu Boden und fesselten sie. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine kleine Menge an Marihuana. Noch bevor die Polizisten sie zur Blutprobenentnahme zu Wache nach Hamborn brachten, gab die Oberhausenerin zu, dass sie Marihuana konsumiert hat und keine Fahrerlaubnis besitzt. Jetzt erwartet sie unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Besitzes von Betäubungsmitteln. Auch der Halter des Mercedes, ein 31-Jähriger Oberhausener, muss mit einer Strafanzeige rechnen, weil er zuließ, dass die 24-Jährige sein Auto ohne gültige Fahrerlaubnis nutzte. (dab)

Rückfragen bitte an:

Polizei Duisburg
– Pressestelle –
Polizeipräsidium Duisburg
Telefon: 0203/2801046
Fax: 0203/2801049

Menü schließen