Goslar: Rechtsextreme Veranstaltung aufgelöst.

Goslar. Am Samstagabend, 23.15 Uhr, wurde eine in einer Kleingartenanlage im nördlichen Stadtgebiet stattfindender Liederabend der rechtsextremen Szene durch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Goslar, die dabei u.a. von der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, aufgelöst.

Grund dafür war das Singen volksverhetzender Texte sowie die lautstarke Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts.

Vor Ort verweigerten die Teilnehmer den eingesetzten Beamtinnen und Beamten kurz den Zugang zum Gelände, allerdings konnte dieser Widerstand durch Einsatz technischer Mittel überwunden werden.

Im Zuge der Maßnahmen erfolgte die Identitätsfeststellung von 14 Personen, gegen 8 davon musste unmittelbarer Zwang angewendet werden.

Gegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, gegen 2 davon zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Mit Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 02.00 Uhr erhielten 13 Personen noch vor Ort einen Platzverweis, dem sie Folge leisteten.

Die Ermittlungen dazu dauern an.

Siemers, KHK

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