POL-AUR: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund für Samstag/Sonntag, 01./02.08.2020

Foto zur Pressemeldung:
Großefehn – 16-Jähriger nach Einbrüchen und dem Diebstahl eines Pkw festgenommen

Altkreis Aurich

Kriminalitätsgeschehen

Großefehn – 16-Jähriger nach Einbrüchen und dem Diebstahl eines Pkw festgenommen Am Samstagmorgen kontrollierten Polizeibeamte aus Aurich einen Pkw im Verlaatsweg in Großefehn. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der VW Polo von einem 16-Jährigen aus Großefehn gefahren wurde, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Als die Beamten den Kofferraum überprüften, staunten sie nicht schlecht: Dort fanden sie mehrere Schreckschuss – und Gaswaffen, sowie Messer. Der 16-Jährige räumte ein, zusammen mit drei anderen Jugendlichen, in einem Freizeitmarkt in Großefehn eingebrochen zu sein und dort die Waffen entwendet zu haben. Anschließende Ermittlungen am Tatort ergaben, dass über 40 Schreckschuss- und Gaswaffen sowie Luftgewehre und Munition fehlen würden. Zuvor hatte der Beschuldigte den VW Polo samt Fahrzeugschlüssel in Großefehn entwendet. Durch umfangreiche Ermittlungen konnten letztendlich auch die drei Mittäter im Alter von 13 und 15 Jahren, welche ebenfalls in Großefehn wohnen, festgestellt werden. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen der vier Beschuldigten wurden weitere Schreckschusswaffen aufgefunden. Den entscheidenden Hinweis auf den Rest der Waffen konnten die Beamten in den anschließenden Vernehmungen erlangen. Die Täter hatten die Waffen in einem Versteck an einer Hauptstraße in Großefehn deponiert. Der 16-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt.

(Hinweis: ein Foto der im Pkw aufgefundenen Waffen ist der Pressemitteilung angehängt)

Verkehrsgeschehen ./.

Sonstiges

Südbrookmerland – umfangreiche Personensuche mit Polizeihubschrauber Am Samstagmorgen wurde eine 87-Jährige aus der Gemeinde Südbrookmerland von ihrem Ehemann als vermisst gemeldet. Offensichtlich hatte die ältere Dame ihr Wohnhaus in der Forlitzer Straße am frühen Morgen verlassen und war bis zum Nachmittag nicht zurückgekehrt. Nachdem eine Absuche der Umgebung durch die Angehörigen als auch durch die Polizei nicht erfolgreich war, wurde der Polizeihubschrauber angefordert. Ausgestattet mit einer Wärmebildkamera wurde nun aus der Luft nach der Vermissten gesucht. Anschließend trafen auch die Rettungshundestaffel und die ca. 150 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort ein. Durch eine Hinweis eines Landwirtes konnte die Vermisste an einem Maisfeld an der Forlitzer Straße wohlbehalten angetroffen und an ihre Familie übergeben werden. Sie hatte letztendlich in den Maisfeldern die Orientierung verloren und sich verirrt.

Altkreis Norden

Kriminalitätsgeschehen

Norden – Polizeibeamte im Einsatz beleidigt Am Freitagnachmittag kam es am westlichen Marktplatz im Bereich einer Parkbank zu Streitigkeiten und einer Körperverletzung zwischen mehreren betrunkenen Männern. Zeugen verständigten die Polizei. Ein 38-jähriger Mann aus Osteel zeigte sich im Rahmen der polizeilichen Aufnahme besonders renitent und streitsüchtig. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er fortwährend die eingesetzten Beamten. Auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden Polizeibeamte im Rahmen einer Hilfeleistung von einem alkoholisierten 49-jährigen Mann aus Hage beleidigt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Verkehrsgeschehen

Norden – Unfallflucht Ein in der Alleestraße am Fahrbahnrand geparkter grauer VW Golf wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag von einem bislang unbekannten Fahrzeug an der Fahrerseite beschädigt. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Hinweise dazu erbittet die Polizei Norden unter der Telefonnummer 04931-9210.

Sonstiges

Norden – zahlreiche Ruhestörungen Auch an diesem Wochenende kam es wieder zu zahlreichen Ruhestörungen, zu denen die Polizei Norden ausrücken musste. In den meisten Fällen reagieren die Betroffenen verständnisvoll und stellen den Lärm ein. Unbelehrbare müssen hingegen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Ein wenig mehr Rücksichtnahme wäre manchmal wünschenswert.

Landkreis Wittmund

Kriminalitätsgeschehen

Wittmund – Polizeibeamte beleidigt Am späten Samstagabend meldet sich zunächst ein 52-Jähriger Wittmunder über den Notruf der Polizei und bittet um Hilfe. Am Einsatzort kann schließlich herausgefunden werden, dass mehrere Personen in seine Wohnung geleuchtet haben. Da der alkoholisierte Anrufer gegenüber den Beamten lautstark kommuniziert, wird er zur Ruhe ermahnt. Als die Beamten dann das Wohnhaus verlassen, beleidigt der Beschuldigte die eingesetzten Beamten lautstark aus seinem Fenster heraus. Daraufhin wird der nunmehr Beschuldigte erneut zur Ruhe ermahnt. Da er sich aber äußerst uneinsichtig verhält, muss er schließlich in Gewahrsam genommen werden. Auf dem Weg zum Funkstreifenwagen ruft er außerdem mehrfach laut den sog. „Hitler-Gruß“. Neben der Nacht in der Gewahrsamszelle sind die Einleitung von mehreren Ermittlungsverfahren die Folge.

Verkehrsgeschehen

Stedesdorf – Berauscht gefahren und Beamte beleidigt Am frühen Sonntagmorgen kontrollierten Beamte der Polizeistation Esens einen 25-Jährigen aus Hage, welcher mit seinem Pkw die Auricher Straße in Stedesdorf befuhr. Im Rahmen dieser Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte diesen Verdacht. Dem Fahrzeugführer wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Im Rahmen der Kontrolle beleidigte er zudem die Beamten, sodass neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet wurde.

Holtgast – Flüchtiger Rollerfahrer nach Verkehrsunfall In der Zeit von Freitag 15:00 Uhr bis Samstag 17:30 Uhr, kommt es in Holtgast in der Straße „Am Bahnsteig“ auf einem dortigen Parkplatz zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Führer eines Rollers touchierte im Vorbeifahren einen abgestellten Pkw. Der Verursacher entfernte sich anschließen, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Wittmund unter 04462 9110 in Verbindung zu setzten.

Sonstiges

Landkreis Wittmund – zahlreiche Ruhestörungen Im gesamten Zuständigkeitsbereich kam es in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Sonnabend auf Sonntag zu diversen Ruhestören. Meist waren private Feierlichkeiten ursächlich. In den Gesprächen mit der Polizei zeigten sich die Verursacher der Ruhestörungen stets einsichtig und reduzierten die Lautstärke.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
Pressestelle

Telefon: 04941/606-104
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