BPOL NRW: Zug an Weiterfahrt gehindert; Bundespolizei greift ein

Mann legt Zugverkehr lahm; Bundespolizei greift ein

Samstag kurz vor 18 Uhr wurde die Bundespolizei alarmiert, da ein Mann sich auf Gleis 10 im Kölner Hauptbahnhof direkt vor die abfahrbereite S-Bahn setzte. Erst nach eindringlicher Aufforderung durch die Bundespolizei verließ er den Gefahrenbereich. Der 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Alarmierung für die Bundespolizisten am Samstagabend: Ein Mann saß im Gleisbereich und ignorierte die Aufforderung des Lokführers, die Gleise zu verlassen.

Die Einsatzkräfte eilten zum Bahnsteig und trafen auf den 35-Jährigen, der für sie kein Unbekannter war. Nach Ansprache der Uniformierten begab sich der Rumäne umgehend auf den Bahnsteig. Die Polizisten nahmen den unter Alkoholeinfluss stehenden Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle. Dabei stellte sich heraus, dass er mehrfach wegen Eigentums- sowie Fahrgelddelikten in Erscheinung getreten war. Sein letzter Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt lag erst knapp drei Wochen zurück. Ermittlungen anhand einer Videoauswertung ergaben, dass der Mann zunächst nach dem Halt der S 6 mit dem Lokführer diskutierte und im Anschluss in den Gleisbereich sprang, um sich vor die Bahn zu setzen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft blieb der Rumäne zunächst vorläufig festgenommen. Nach der Vorführung am Folgetag wurde er wieder entlassen. Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige wegen Nötigung. Durch diesen Vorfall entstand insgesamt eine Gesamtverspätung von 73 Minuten.

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Martina Dressler

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