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MR: Reifen in Garage verbrannt ; Straßenlaternen beschädigt; Richtig reagiert – Nicht reingelassen und die Polizei angerufen; Laserpointer blendet Autofahrer

Marburg-Biedenkopf (ots) – MICHELBACH – Reifen in Garage verbrannt – Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Als die Mieterin am Mittwoch, 30. November, um 07.45 Uhr, ihre freistehende Einzelgarage in der Grabenstraße unterhalb vom Kinderspielplatz öffnete, fand sie den Innenraum völlig verrußt vor. Nachdem sie ihr Auto am Donnerstag, 24. November, gegen 16 Uhr aus der Garage herausgefahren hat, muss jemand das ge- aber nicht verschlossene Metalltor geöffnet und einen dort gelagerten Stapel mit vier Sommerreifen angezündet haben. Das Feuer zerstörte die Reifen und Felgen komplett. Der Ruß macht die Verwendung des ebenfalls in der Garage stehenden Kindersitzes unmöglich und verursacht zudem noch Kosten für die Reinigung. Da der Täter nach der Brandlegung das Garagentor wieder schloss, dürfte das Feuer von selbst erloschen sein. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen- Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

STADTALLENDORF – Straßenlaternen beschädigt

Die Polizei Stadtallendorf ermittelt mittlerweile wegen gleich mehrerer Sachbeschädigungen im Heinz Lang Park. Während die Brände eines Abfallhaufens und eines Mülleimers (siehe Presseinfo der Polizei vom 28. November) einen nur relativ geringen Schaden verursachten, kostet der Ersatz der Glasscheiben von insgesamt 14 Straßenlaternen mindestens 2800 Euro. Der Schaden an Parkbeleuchtung entstand von Mittwoch, 23 November auf Donnerstag, 24. November. Die Polizei Stadtallendorf bittet um sachdienliche Hinweise zu Beobachtungen, die mit diesen Sachbeschädigungen in Verbindung stehen könnten. Polizei Stadtallendorf, Tel. 06428/9305-0.

WALLAU – Richtig reagiert – Nicht reingelassen und die Polizei angerufen

Als doch sehr aufdringliche „Bettler“ am Dienstag, 29. November an seiner Haustür klingelten, reagierte ein Wallauer Bürger genau richtig. Er glaubte der vorgetragenen Geschichte über das Geld für die benötigte Rückreise nach Ungarn nicht und verzichtete auf finanzielle Unterstützung. Als der Bittsteller dann einen Fuß in die Tür stellte und darum bat, einem plötzlichen auftretenden dringenden Bedürfnis nachgehen zu dürfen, konnte der Wallauer auch das verhindern. Als der Mann daraufhin ging, war die Sache für den Betroffenen noch nicht erledigt. Er informierte umgehend die Polizei und die traf sowohl den angeblichen Ungarn als auch seine Begleiterin noch in der Nähe an. Beide stammen übrigens nicht aus Ungarn, haben hier keinen festen Wohnsitz und sind trotzdem bereits wegen Diebstahls mit ähnlicher Vorgehensweise aufgefallen. Hier blieb es dank der guten Reaktion des Wallauers ohne Erfolg für das Pärchen. Die Vorgehensweise ist ganz typisch für Trickbetrüger, denen es einzig darauf ankommt, irgendwie Zutritt zur Wohnung zu bekommen, um dort den Bewohner abzulenken, damit der Mittäter durchsuchen und zugreifen kann. Diese Trickdiebe nutzen irgendeine Geschichte, einen Trick, z.B. den Glas-Wasser-Trick, den Zetteltrick, die Bitte um Geld oder den Gang zur Toilette, den Pakettrick usw. Alles hat aber immer nur das Ziel, in die Wohnung zu kommen. „Glauben Sie nicht sofort rührende Geschichten, die Ihnen wildfremde Menschen an der Haustür erzählen und lassen Sie niemals fremde Personen in die Wohnung.“

STADTALLENDORF – Laserpointer blendet Autofahrer

Wer einen Autofahrer mit einem Laserpointer blendet, riskiert damit unter Umständen Menschenleben und/oder den Eintritt von erheblichen Sachschäden. Deshalb ermittelt die Polizei bei derartigen Fällen auch wegen des Verdachts seines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Auf der Bundesstraße 454 zwischen Kirchhain und Stadtallendorf traf ein solcher „Angriff“ mit einem Laserpointer am Dienstag, 29. November, gegen 23.35 Uhr einen Autofahrer. Hier hatte sich der Verursacher aber den Falschen ausgesucht. Der betroffene 24-jährige Polizeibeamte machte den Benutzer nämlich sofort ausfindig. Jetzt muss sich der 37-jährige Mann aus Stadtallendorf demnächst für sein Verhalten verantworten. In diesem Fall ging der Unsinn ohne Sach- und Personenschaden ab.

Martin Ahlich

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Updated: 30. November 2016 — 17:42
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