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K: Bilanz nach Fahndungs- und Kontrolltag – Über 800 Anzeigen, vier Festnahmen

Köln (ots) – Die polizeiliche Bilanz nach dem am gestrigen Dienstag (29. November) durchgeführten, integrativen Aktionstag mit zahlreichen Fahrzeug- und Personenkontrollen kann sich durchaus sehen lassen. Vor dem Hintergrund der „Aachener Erklärung“ zum gemeinsamen Kampf betroffener Staaten und Bundesländer gegen hochmobile Einbrecherbanden hatte die Polizei Köln von den insgesamt 270 aufgebotenen Beamten zahlreiche an 9 Kontrollstellen in der Stadtregion und auf den Autobahnen eingesetzt.

722 Fahrzeuge und 540 Personen wurden von den Mittags- bis in die späten Abendstunden überprüft. 831 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarnungsgelder wurden allein wegen Verkehrsverstößen wie Rotlichtfahrten, Handy-Nutzung, Verstößen gegen die Anschnall-Pflicht und teilweise frappierend nachlässiger Ladungssicherungen verhängt.

An der Kölner Straße in Leverkusen-Opladen stoppten Zivilbeamte gegen 15 Uhr einen 35-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Einen weiteren Polizeibekannten (23) stellten Polizisten kurz darauf in der Nähe – auch gegen diesen lag ein überörtlicher Haftbefehl mit gleichem Hintergrund vor. Beide Haftbefehle wurden vollstreckt.

Gegen 19 Uhr wollten uniformierte Polizisten an der Leverkusener Borsigstraße einen verdächtigen Opel Astra kontrollieren. An der Kontrollstelle sprang der angehaltene Fahrer (28) aus dem Mietwagen und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Im Zuge der Nahfahndung zogen die verfolgenden Beamten den Osteuropäer kurz darauf aus einem Gebüsch und nahmen ihn fest. In dem sichergestellten Auto fanden sich dann zwei gestohlene Kfz-Kennzeichen, Aufbruchswerkzeug, ein gestohlenes Handy sowie zahlreiche SIM-Karten. Der Festgenommene ist bereits vielfach als Autoknacker in Erscheinung getreten. Er muss sich nun wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeugen und Hehlerei verantworten.

In Köln-Ostheim bemerkte ein aufmerksamer Anwohner (28) des Neubaugebiets Hedwig Wachheim Karree gegen 17.30 Uhr zwei verdächtige Männer in den dortigen Vorgärten – und alarmierte geistesgegenwärtig die Polizei. Angesichts des ersten eintreffenden Streifenwagens flüchtete das verdächtige Duo in ein angrenzendes Waldstück. Eine Umstellung mit stärkeren Kräften – insbesondere aus dem laufenden Schwerpunkteinsatz – und der Einsatz von Diensthund und Hubschrauber führten nicht zur Ergreifung der Verdächtigen. Es wurden bislang im Nahbereich jedoch auch keine Aufbruchsspuren festgestellt. Somit ist derzeit davon auszugehen, dass infolge des Notrufs der Zeugin ein dort drohender Einbruchsversuch gescheitert ist.

Zivile Einsatzkräfte bemerkten gegen 17.20 Uhr an der KVB-Haltestelle Weißhausstraße in Köln-Sülz einen 39-Jährigen, der erst vor zwei Monaten aus der Haft wegen Eigentumsdelikten entlassen worden war. Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige kurz zuvor an der Sülzburgstraße wieder einen Ladendiebstahl begangen hatte. Das Kriminalkommissariat 52 beabsichtigt, den Rückfälligen heute erneut einem Haftrichter vorzuführen.

Die Polizei Köln verzeichnet einen insgesamt 26-prozentigen Rückgang der Wohnungs-Einbruchszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell steigt das Deliktaufkommen vor dem Hintergrund der dunklen Jahreszeit jedoch wieder leicht an. Um den Anstieg einzudämmen, wird die Polizei Köln weiterhin – auch mit vergleichbaren Schwerpunktaktionen – offen und verdeckt gegen Einbrecher operieren. (cg)

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Updated: 30. November 2016 — 16:26
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