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AC: Kontrollen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs in der Städteregion Aachen – Großeinsatz der Aachener Polizei zusammen mit niederländischen und belgischen Kollegen sowie der Bundespolizei

StädteRegion Aachen (ots) – An die 100 Polizeibeamte haben mit Unterstützung ihrer belgischen und niederländischen Kollegen und der Bundespolizei am gestrigen Nachmittag (29.11.2016) bis in die späten Abendstunden hinein in der gesamten StädteRegion eine Vielzahl an Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Vor allem die An- und Abreiserouten organisierter und hochmobiler Wohnungseinbrecher hatten die Beamten im Visier. Insgesamt wurden vor allem auf den Ein- und Ausfallstraßen mehr als 350 Fahrzeuge und 400 Personen kontrolliert.

Bei den Kontrollen konnten insgesamt vier mit Haftbefehl gesuchte Personen, zwei davon als Wohnungseinbrecher bekannt, festgenommen werden. Ein Beispiel aus der Praxis für die gute Zusammenarbeit: An der Kontrollstelle in Herzogenrath, Höhe EBC (Eurode Park), hielt am frühen Nachmittag ein in den Niederlanden Gesuchter zunächst sein Fahrzeug nicht an und fuhr durch die Kontrollstelle der Aachener Beamten hindurch in Richtung Niederlande. Ein niederländischer Motorradpolizist nahm direkt die Verfolgung auf und konnte den Flüchtigen kurz hinter der Grenze stellen und festnehmen. Bei den auch als Verkehrskontrollen angelegten Maßnahmen wurden zudem mehr als 140 Verkehrs- Ordnungswidrigkeiten und über ein Dutzend Strafanzeigen gefertigt.

Der Kontrolleinsatz ist Bestandteil der Ende Oktober von dem Innenminister des Bundes, der Innenminister der Länder Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen und Rheinland- Pfalz sowie der Niederlande und Belgien unterzeichneten „Aachener Erklärung“. Der Polizeipräsident Herr Weinspach begleitete persönlich die Maßnahmen und erklärte: „Mit diesen großangelegten Kontrollen hauchen wir der Aachener Erklärung Leben ein. Gemeinsam, gezielt und nachhaltig erhöhen wir den Fahndungs- und Kontrolldruck. So können Straftaten verhindert, Einreise- und Fluchtwege erkannt und die Täter im besten Falle direkt festgenommen werden.“

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Updated: 30. November 2016 — 15:47
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