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ME: Einbrüche aus dem Kreisgebiet – Ratingen / Langenfeld – 1611148

Mettmann (ots) – Folgende Einbrüche wurden am 28. und 29. November 2016 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte:

--- Ratingen ---

In der Zeit von Montag, dem 28.11.2016, 18.00 Uhr, bis zum Dienstag, dem 29.11.2016, 07.20 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einen Kindergarten an der Straße „Klompenkamp“ in Ratingen. Unbekannte Täter hebelten ein Fenster auf und gelangten auf diesem Weg in das Objekt. Sie durchwühlten sämtliche Gruppen- und Büroräume nach Wertsachen und stahlen anschließend mindestens eine Digitalkamera.

Am Montag, dem 28.11.2016, in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 13.30 Uhr, nutzten unbekannte Täter die Abwesenheit der Bewohner, um in deren Wohnung in der 6. Etage eines Mehrfamilienhauses an der Stendaler Straße in Ratingen-West einzubrechen. Durch die gewaltsam geöffnete Wohnungstür gelangten sie unbemerkt von anderen Hausbewohnern und Nachbarn in die Innenräume, durchsuchten dort alles und entwendeten anschließend Schmuck und Bargeld.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 !

--- Langenfeld ---

In der Zeit vom Montagabend des 28.11.2016, 20.00 Uhr, bis zum Dienstagmorgen des 29.11.2016, 07.00 Uhr, brachen unbekannte Täter mehrere Baucontainer auf dem Gelände einer Großbaustelle an der Kölner Straße in Langenfeld-Reusrath auf und entwendeten aus diesen Werkzeuge im Wert von ca. 1.000,- Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 !

--- Hinweise und Tipps der Polizei ---

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

- Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen
den Schlüssel stecken.
- Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B.
bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: 
Einbrecher kennen jedes Versteck.
- Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie 
unverzüglich den Schließzylinder aus.
- Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn 
Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene 
Fenster.
- Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen 
Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre 
Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, 
Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.
- Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht 
tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.
- Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.
- Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit 
massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern 
lassen.
- Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch 
Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" 
bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden,
Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig 
betätigen.
- Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
Anrufbeantworter.
- Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von 
Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc.
- Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen.
- Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) 
eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer 
Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende 
Gegenstände.
- Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. 
Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie 
nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf.
- Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, 
bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) 
unter.

Mit der Kampagne „Riegel vor“ ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! – Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen „nebenan“. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann – Telefon 02104 / 982 – 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann
Updated: 29. November 2016 — 17:34
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