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DA: Südhessen: Polizei kümmert sich um „Schwächere Verkehrsteilnehmer“

Südhessen (ots) – Im Rahmen der landesweiten Aktion „Verkehrssicher in Hessen“ werden in der Zeit vom 28. November bis zum 11. Dezember 2016 auch im Bereich des Polizeipräsidiums Südhessen zahlreiche Verkehrskontrollen zum Schutz von „Schwächeren Verkehrsteilnehmern“ durchgeführt. Die Beamten werden in diesem Zeitraum insbesondere auf eine sichere Unterbringung von Kindern in Fahrzeugen, auf Schulwege und zudem auf die Beleuchtung und Ausrüstung von Fahrrädern achten. Die Überwachung verbotswidriger Benutzung von Fuß- und Radwegen und die Rotlichtüberwachung an Fußgängerampeln spielen hierbei ebenfalls eine zentrale Rolle. Bereits an den ersten beiden Tagen des Aktionszeitraums fanden beispielsweise in Darmstadt sowie in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Bergstraße mehrere Kontrollen statt. In der Rheinstraße wurde ein Polizeibeamter am Montag (28.11.) dabei beinahe von einem 21-jährigen Fahrradfahrer umgefahren. Das von ihm benutzte BMX-Rad hatte überhaupt keine Bremsen. Die Bremsung erfolgte mittels Schuh, den der junge Mann auf das Hinterrad drückte. Die Beamten erstatteten Strafanzeige wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Vor der Ludwig-Schwamb-Schule in Eberstadt fiel den Ordnungshüter auf, dass ein Großteil der Erwachsenen keinen Helm trug. Im Gespräch mit den Beamten zeigten die Kontrollierten wenig bis gar keine Einsicht. Die Vorschriften zu einem verkehrssicheren Fahrrad, sind, wie sich im Dialog mit der Polizei herausstellte, den meisten Erwachsenen nicht bekannt. Die Kinder der Schule konnten hingegen mit einem guten Wissen bei dem Thema punkten und die Räder der Schüler waren erstaunlich gut ausgestattet. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg waren Beamte der Polizeistation Dieburg am Montag und Dienstag (28./29.11.) an der Geiersbergschule in Groß-Umstadt, der Goetheschule in Dieburg sowie auf einem Radweg zwischen Lengfeld und Habitzheim aktiv und wurden teilweise von Mitarbeitern des Ordnungsamtes Dieburg sowie Lehrern und Eltern der Goetheschule tatkräftig unterstützt. Auch an diesen Kontrollstellen waren zahlreiche Fahrradmängel zu beklagen. Defekte Lichter, fehlende Reflektoren und Klingeln machten die häufigsten Beanstandungen aus. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang eine zeitgleich durchgeführte Geschwindigkeitskontrolle im Bereich der Goetheschule. Innerhalb von zirka zwei Stunden wurden 25 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Trauriger Spitzenreiter war in der Tempo 30-Zone ein Autofahrer mit 55 Stundenkilometern auf dem Tacho. Ihn erwartet neben einem Punkt in Flensburg, ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. Viele Gespräche und Hinweise bezüglich richtigem Verkehrsverhalten im Straßenverkehr mit den Eltern und Schülern sowie die Verteilung von Reflektoren an die Schulkinder rundeten die polizeilichen Kontrollmaßnahmen ab. Weitere gleichgelagerte Aktionen fanden beispielsweise auch an der Schillerschule in Bürstadt und an der Grundschule in Geinsheim statt. Die Aktionen zum Schutz „schwächerer Verkehrsteilnehmer“ finden noch bis zum 11. Dezember 2016 statt.

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Updated: 29. November 2016 — 20:38
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